Bestandsbewertung

Alles Rund um das Thema Bestandsbewertung
Architektonisches 3D Modell und ein Tablett in einer Gesprächssituation © joyfotoliakid / Adobe Stock
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Bestandsbewertung: Verfahren, Verkehrswert und Praxisanwendung

Die Bestandsbewertung von Immobilien ist Grundlage für Kauf- und Verkaufsentscheidungen, Finanzierungen, steuerliche Bewertungen und Portfoliomanagement. Der Verkehrswert (Marktwert) wird nach ImmoWertV durch drei normierte Verfahren ermittelt: Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren und Sachwertverfahren. Für Investoren, Asset-Manager, Banken und Immobilieneigentümer ist die Wahl des richtigen Verfahrens sowie die korrekte Anwendung entscheidend. Dieser Leitfaden erklärt die Bewertungsverfahren, Einsatzfelder, Berechnungsmethoden und typische Fallstricke – mit praxisnahen Beispielen für Wohn-, Gewerbe- und Spezialimmobilien.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Bestandsbewertung? Definition und Anlässe

Rechtliche Grundlagen: ImmoWertV und DIN 276

Die drei Bewertungsverfahren im Überblick

Vergleichswertverfahren: Marktorientierte Bewertung

Ertragswertverfahren: Bewertung nach Ertragskraft

Sachwertverfahren: Substanzwertorientierte Bewertung

Auswahl des Verfahrens nach Objektart

Fazit

Was ist Bestandsbewertung? Definition und Anlässe

Bestandsbewertung bezeichnet die systematische Ermittlung des Verkehrswerts (Marktwerts) einer Immobilie nach anerkannten Verfahren. Im Gegensatz zu subjektiven Schätzungen erfolgt die Bewertung nach gesetzlich normierten Methoden (ImmoWertV, ehemals WertV).

Rechtliche Grundlagen: ImmoWertV und DIN 276

Die drei Bewertungsverfahren im Überblick

Vergleichswertverfahren: Marktorientierte Bewertung

Ertragswertverfahren: Bewertung nach Ertragskraft

Sachwertverfahren: Substanzwertorientierte Bewertung

Auswahl des Verfahrens nach Objektart

Auch Verkäufer können von einer Technical Due Dilligence profitieren – in Form einer Vendor Due Diligence (VDD):

Fazit

Die richtige Wahl des Bewertungsverfahrens ist entscheidend für eine realistische Wertermittlung. Während das Vergleichswertverfahren die Marktrealität am besten abbildet, sind Ertrags- und Sachwertverfahren bei fehlenden Vergleichsdaten unverzichtbar. Professionelle Gutachter kombinieren oft mehrere Verfahren und gleichen die Ergebnisse ab. Für Investoren und Asset-Manager ist das Ertragswertverfahren führend, da es die Rentabilität direkt abbildet. In jedem Fall gilt: Transparente Dokumentation, aktuelle Marktdaten und Erfahrung des Bewerters sind erfolgskritisch.