Abbruch und Neubau der Enzian Seifenfabrik in Metzingen
Der Umbau der Enzian Seifenfabrik in Metzingen, der von 2017 bis 2020 stattfand, stellt ein eindrucksvolles Beispiel für das Bauen im Bestand dar. Auftraggeber des Projekts war die OUTLETCITY AG. Dabei galt es, zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen, um die historische Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig ein modernes Wohnquartier zu errichten.
1. Erhalt der historischen Bausubstanz
Eines der größten Anliegen bei der Neugestaltung des Areals war der Erhalt der historischen Bausubstanz. Die alte Fabrikhalle, die 1857 errichtet wurde, sollte nicht abgerissen, sondern in den Neubau integriert werden. Dies stellte die Architekten vor große Herausforderungen, da die Halle an die neuen Wohngebäude angepasst und gleichzeitig ihre charakteristische Architektur erhalten werden musste.
2. Logistik und Baustellenkoordination
Der Umbau der Enzian Seifenfabrik fand inmitten einer viel besuchten Fußgängerzone statt. Dies stellte hohe Anforderungen an die Logistik und die Baustellenkoordination. Die Bauarbeiten mussten so organisiert werden, dass die Beeinträchtigungen für die Anwohner und Besucher so gering wie möglich gehalten wurden.
3. Erhalt der Bestandsmauer durch Sonderlösung System Nebel
Neben dem Erhalt der Fabrikhalle galt es auch, eine Bestandsmauer zu erhalten. Hier kam eine innovative Lösung zum Einsatz: Das System Nebel.Der Einsatz des Systems Nebel ermöglichte es, die Bestandsmauer zu erhalten und in den Neubau zu integrieren.
Fazit
Der Umbau der Enzian Seifenfabrik in Metzingen zeigt, dass Bauen im Bestand mit zahlreichen Herausforderungen verbunden ist.Dennoch ist es möglich, historische Gebäude zu erhalten und gleichzeitig moderne Wohnquartiere zu errichten.Der Erfolg des Projekts in Metzingen ist auf die enge Zusammenarbeit von Architekten, Bauherr