ZÜBLIN beim Verbandsevent „BiB x Tempelhof“: Neue Perspektiven für das Bauen im Bestand

10.09.2026
Beim „BiB x Tempelhof“-Event diskutierten Expert:innen die Transformation des Gebäudebestands. ZÜBLIN brachte Impulse zum Umgang mit Bestandsrisiken ein.
Vortrag und Präsentation BESTAND BEYOND vor Teilnehmern © Kristina Sievers / ZÜBLIN
© Kristina Sievers / ZÜBLIN

Unter dem Motto „Wussten Sie, dass … Bauen im Bestand zum neuen Standard wird?“ lud der Verband für Bauen im Bestand e. V. am 10. September 2026 gemeinsam mit der Tempelhof Projekt GmbH zum zweiten „BiB x Tempelhof“-Event in den Flughafen Berlin-Tempelhof ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Transformation des Gebäudebestands gemeinsam erfolgreich gestaltet werden kann. ZÜBLIN beteiligte sich als Sponsor und aktives Verbandsmitglied am fachlichen Austausch.

Die Gäste erwartete ein abwechslungsreicher Nachmittag, der fachlichen Austausch bewusst anders inszenierte: Statt klassischer Vortragsreihen erinnerte das Format an eine moderne Ausgabe von „Wetten, dass..?“. Eine große Couch auf der Bühne, Saalwetten, interaktive Elemente und wechselnde Gesprächsrunden verbanden fachliche Impulse mit Austausch und Vernetzung innerhalb der Immobilien- und Baubranche.

Der Veranstaltungsort machte das Thema zugleich unmittelbar erlebbar: Der denkmalgeschützte Flughafen Tempelhof steht beispielhaft für die anspruchsvolle Aufgabe, historische Bausubstanz zu erhalten, technisch weiterzuentwickeln und neuen Nutzungen zuzuführen. Die Kombination aus besonderem Format und passender Kulisse zeigte, wie sehr das Bauen im Bestand vom Dialog und von unterschiedlichen Perspektiven lebt.

Bestandsrisiken früh erkennen und gemeinsam steuern

Für ZÜBLIN waren Erik Teute, Projektleiter und Stabsbereichsleiter Bauen im Bestand der Direktion Nord-Ost, sowie Robert Rauch, Stabsstellenleiter Bauen im Bestand, auf der Bühne. Im Mittelpunkt ihrer Beiträge stand eine zentrale Herausforderung von Bestandsprojekten: Unsicherheiten lassen sich nicht vollständig ausschließen, können aber durch eine frühe und systematische Erfassung des Gebäudezustands transparent gemacht und gezielt gesteuert werden.
Digitale Methoden können dabei helfen, vorhandene Informationen zusammenzuführen, Datenlücken sichtbar zu machen und unterschiedliche Varianten fundierter zu bewerten. Entscheidend bleibt die Verbindung aus belastbaren Daten, fachlicher Erfahrung und einer partnerschaftlichen Abstimmung zwischen den Projektbeteiligten. Für Auftraggeber:innen entsteht so eine bessere Grundlage, um Risiken, Machbarkeit und nächste Schritte frühzeitig einzuordnen.

Bauen im Bestand entlang des gesamten Lebenszyklus

Mit BESTAND BEYOND bündeln ZÜBLIN und STRABAG Kompetenzen für die Analyse, Planung, Ausführung und den Betrieb bestehender Gebäude und Quartiere. Der integrierte Ansatz reicht von CHECK zur Erfassung und Bewertung des Bestands über PLAN und BUILD bis zu SERVICE. Je nach Gebäude, Nutzung und Zielsetzung lassen sich dadurch technische und wirtschaftliche Fragestellungen früh miteinander verknüpfen und tragfähige Handlungsoptionen entwickeln.

Veranstaltung und ZÜBLIN Banner © Kristina Sievers / ZÜBLIN

Engagement im Verband Bauen im Bestand

Als aktives Mitglied im Verband Bauen im Bestand bringt ZÜBLIN seine Erfahrungen aus der Praxis in Arbeitsgruppen und den branchenübergreifenden Dialog ein. Der Austausch mit Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen unterstützt dabei, Herausforderungen offen zu diskutieren, Lösungsansätze weiterzuentwickeln und Erkenntnisse für konkrete Bestandsprojekte nutzbar zu machen

Das Format in Tempelhof verband Gesprächsrunden, interaktive Elemente und fachliche Impulse. Damit zeigte die Veranstaltung: Die Weiterentwicklung des Gebäudebestands braucht nicht nur technisches Know-how, sondern auch den offenen Austausch über Verantwortlichkeiten, Entscheidungsgrundlagen und umsetzbare Wege.