Anerkennung im Rahmen des Bundespreises UMWELT & BAUEN für Z2.0

11.05.2026
Preisverleihung auf dem Bühne zum Sonderpreis UMWELT & BAUEN © BMUKN / Sascha Hilgers
© BMUKN / Sascha Hilgers

Sonderpreis für Bauprodukte sowie bautechnische und digitale Innovationen: Z2.0 setzt Maßstäbe im Bestand

Mit einer besonderen Anerkennung im Rahmen des Bundespreis UMWELT & BAUEN für das Bürogebäude Z2.0 am ZÜBLIN Campus Stuttgart wird am 6. Mai 2026 in Berlin ein Projekt ausgezeichnet, das die strategische Bedeutung des Bauens im Bestand unterstreicht. Die Anerkennung bestätigt den eingeschlagenen Weg von ZÜBLIN und STRABAG: Die Transformation bestehender Gebäude ist der zentrale Hebel für klimafreundliches und zukunftsfähiges Bauen.

Bestand als strategischer Handlungsraum

Z2.0 steht für einen klaren Perspektivwechsel. Anstelle von Abriss und Neubau wurde die vorhandene Substanz konsequent weiterentwickelt und auf ein neues Leistungsniveau gehoben.
Damit wird der Bestand nicht nur erhalten, sondern gezielt aktiviert – als wirtschaftlich sinnvolle, ressourcenschonende und skalierbare Lösung für die Herausforderungen des Marktes.

Bundespreis UMWELT & BAUEN

Ganzheitliche Transformation statt Einzelmaßnahme

Die Umsetzung folgt einem integralen Ansatz: Konstruktion, Materialien, Energie und Nutzung wurden gesamtheitlich betrachtet und aufeinander abgestimmt.
Bestehende Bauteile wurden gezielt erhalten und weiterverwendet, neue Komponenten konsequent auf Kreislauffähigkeit ausgerichtet. Ergänzt wird dies durch eine effiziente Energie- und Gebäudetechnik mit klarer Perspektive in Richtung Klimaneutralität.
Z2.0 zeigt damit, dass nachhaltige Transformation im Bestand kein Sonderfall ist, sondern systematisch plan- und umsetzbar.

Verifizierte Nachhaltigkeitsqualität

Die Qualität des Projekts wird durch höchste Zertifizierungsstandards bestätigt: DGNB Platin sowie QNG Premium belegen die konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Damit wird sichtbar, dass der gewählte Ansatz nicht nur konzeptionell überzeugt, sondern auch messbar höchsten Anforderungen entspricht – ein entscheidender Faktor für die Skalierung im Markt.

Kompetenz von Planung bis Betrieb

Das Projekt wurde von der Zentralen Technik als Generalplanerin entwickelt und umgesetzt – von der Analyse der Bestandsstruktur bis zur Realisierung.
Diese durchgängige Kompetenz ermöglicht es, komplexe Anforderungen im Bestand sicher zu steuern und innovative Lösungen in die Praxis zu überführen.
Z2.0 fungiert somit als belastbare Referenz für die Leistungsfähigkeit von STRABAG und ZÜBLIN im Zukunftsmarkt Bestandsbau.

Arbeitswelten als Teil der Transformation

Neben den technischen und ökologischen Aspekten wurde auch die Nutzung neu gedacht. Flexible Raumstrukturen, offene Kommunikationszonen und eine hohe Anpassungsfähigkeit schaffen ein Arbeitsumfeld, das langfristig tragfähig bleibt.
Damit wird deutlich: Zukunftsfähiger Bestand verbindet Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Nutzerorientierung.

Referenzprojekt für die Branche

Mit der Auszeichnung erhält Z2.0 eine klare Signalwirkung über das einzelne Projekt hinaus. Es zeigt, dass die Transformation des Bestands nicht nur möglich, sondern wirtschaftlich und qualitativ überzeugend ist.
Für STRABAG und ZÜBLIN ist dies zugleich Bestätigung und Auftrag: BESTAND BEYOND steht für einen skalierbaren Ansatz, der sich auf weitere Projekte und Märkte übertragen lässt.

Gruppenfoto: 3männliche Personen, eine weibliche Person, stehend vor einem Roll Up mit der Aufschrift UMWELT & BAUEN Bundespreis. Sie halten eine Urkunde in der Hand © Alexander Strazzanti / STRABAG
Von links nach rechts: Alexander Strazzanti, Jan Claus Jung, Marija Mallmann und Rolf Becker.

Vor Ort bei der Preisverleihung

Bei der Preisverleihung wurde das Projekt durch Vertreter:innen von ZÜBLIN und STRABAG persönlich repräsentiert. Vor Ort waren:

  • Marija Mallmann, Bauherrenvertretung CREM, STRABAG BRVZ GmbH & Co. KG
  • Rolf Becker, Bereichsleiter Bauen im Bestand, Zentrale Technik
  • Jan Claus Jung, Projektleiter Generalplanung  Z2.0, Bereichsleiter Fassadentechnik, Zentrale Technik
  • Alexander Strazzanti, Bauleiter und Projektleiter Z2.0, ZÜBLIN Direktion Stuttgart

Ihre Teilnahme unterstreicht die Bedeutung des Projekts innerhalb des Konzerns und die gemeinsame Verantwortung, die Transformation des Bauens im Bestand aktiv voranzutreiben.

BESTAND BEYOND in der Umsetzung

Z2.0 macht sichtbar, was BESTAND BEYOND im Kern bedeutet: den Bestand als Ausgangspunkt zu nutzen, Potenziale systematisch zu erschließen und daraus zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln.
Die Auszeichnung mit dem Bundespreis UMWELT & BAUEN belegt, dass dieser Ansatz nicht nur konzeptionell überzeugt, sondern auch in der gebauten Realität Maßstäbe setzt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Bundespreis BAUEN & UMWELT und die dazugehörige Projektseite des Z2.0.