Jetzt lesen: BESTAND BEYOND im Fokus – Robert Rauch im Interview mit der Deutschen Bauzeitung

30.03.2026
Sanierungsmaßnahmen im Stuttgarter Bonatzbau von innen © Arnim Kilgus
© Arnim Kilgus

Die Anforderungen an den Gebäudebestand steigen – und damit auch die Bedeutung eines systematischen, integrierten Ansatzes für Umbau, Sanierung und Transformation. Warum das Bauen im Bestand für ZÜBLIN und STRABAG heute zu den strategisch wichtigsten Zukunftsaufgaben zählt und wie BESTAND BEYOND diese Herausforderungen adressiert, darüber spricht Robert Rauch, Stabstellenleiter BESTAND BEYOND der Ed. Züblin AG, im aktuellen Interview mit Chefredakteur Emre Onur der Deutschen Bauzeitung (db).

Der Gebäudebestand als Schlüssel für Klimaziele und Stadtentwicklung

Gesellschaftliche Entwicklungen und ein deutlicher Wandel in der Immobilienlandschaft erhöhen die Erwartungen an bestehende Gebäude. Themen wie der steigende Wohnraumbedarf, neue Arbeitsmodelle, Energieeffizienz und Ressourcenschonung rücken den Bestand stärker in den Fokus.
Im db‑Gespräch betont Rauch, dass der Bestand längst zu einer aktiven Ressource geworden ist – entscheidend für eine nachhaltige Stadtentwicklung und zur Erreichung von Klimazielen.

BESTAND BEYOND: Ein integrierter Ansatz über den gesamten Lebenszyklus

Mit BESTAND BEYOND bündeln ZÜBLIN und STRABAG ihre langjährige Kompetenz im Bauen im Bestand und schaffen einen durchgängigen Leistungsansatz, der alle Projektphasen umfasst – von der ersten Analyse über Planung und Ausführung bis hin zum Betrieb.
Die Struktur entlang der Phasen BESTAND CHECK, BESTAND PLAN, BESTAND BUILD und BESTAND SERVICE soll sicherstellen, dass Wissen ohne Brüche weitergegeben wird und Schnittstellenverluste vermieden werden. Diese stabile Wissenskurve ist einer der zentralen Mehrwerte für Kundinnen und Kunden. 

Herausforderungen früh erkennen – Risiken beherrschbar machen

Bestandsprojekte sind von Natur aus komplex: unvollständige Unterlagen, Bestandsüberraschungen, Schadstoffe, Denkmalschutz oder Arbeiten im laufenden Betrieb prägen viele Vorhaben.
Rauch erläutert im Interview, wie frühe Erkundungen, digitale Bestandserfassungen, ein robustes Risikomanagement und spezialisierte Teams dazu beitragen, Planungs- und Terminrisiken erheblich zu reduzieren. Lean‑Management‑Prozesse sowie eine enge Abstimmung aller Gewerke sind dabei zentrale Elemente des Projektvorgehens.

Nachhaltigkeit im Fokus: Reduce, Reuse, Recycle

Einen weiteren Schwerpunkt setzt BESTAND BEYOND auf die konsequente Anwendung der Prinzipien Reduce, Reuse und Recycle. Substanzerhalt, Wiederverwendung von Bauteilen und materialeffiziente Lösungen tragen nicht nur zu geringeren CO₂‑Emissionen bei, sondern auch zu wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Projektstrategien.
Digitale Modelle und CO₂‑Bilanzierungen machen diese Effekte transparent und unterstützen ESG‑Ziele der Auftraggeber.

Vielfältiger Nutzen für unterschiedliche Gebäudetypen

Ob Bildungsbauten, Büro- und Verwaltungsgebäude, Einzelhandelsimmobilien oder großvolumiger Wohnraum – bei vielen Gebäudetypen entfaltet BESTAND BEYOND besondere Wirkung.
Rauch betont, dass gerade hier CO₂‑Reduktion, Betriebskostenoptimierung und flexible zukünftige Nutzungsmöglichkeiten entscheidende Faktoren sind, die durch einen integrierten Bestandsansatz gezielt adressiert werden können.

Ausblick: Mehr Sicherheit, mehr Qualität, mehr Wirtschaftlichkeit

BESTAND BEYOND stärkt die frühe Entscheidungsfähigkeit und schafft Planungs- und Kostensicherheit. Der Ansatz verbindet technische Tiefe, wirtschaftliche Bewertung und organisatorische Exzellenz und bietet damit eine klare Antwort auf die wachsenden Anforderungen im Bestandsmarkt.

Das vollständige Interview mit Robert Rauch erscheint in der April‑Ausgabe der Deutschen Bauzeitung, hier geht es zum Online-Artikel.